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Ablösung von Schulden bei einem Kaufvertrag

//Ablösung von Schulden bei einem Kaufvertrag
Ablösung von Schulden bei einem Kaufvertrag2018-09-24T18:07:36+00:00

Ablösung von Schulden bei einem Kaufvertrag

Unterschied der Grundschuld zur Höhe der tatsächlichen Schulden

Wenn eine Immobilie verkauft wird, sind in den der Regel noch Grundschulden im Grundbuch eingetragen. Die Höhe dieser Grundschuld bedeutet aber nicht, dass die Schulden tatsächlich noch in dieser Höhe bestehen.

Die Ablösung von Schulden bei einem Kaufvertrag

Beispiel: Ein Haus soll verkauft werden. Im Grundbuch steht eine Grundschuld für die Sparkasse über 300.000,00 Euro. Diese wurde vom Eigentümer bei Kauf des Hauses vor 18 Jahren im Grundbuch eingetragen. Diese Schulden sind inzwischen fast vollständig zurückbezahlt worden. Es bestehen tatsächlich noch Schulden in Höhe von ca. 20.000,00 Euro.

Ablösung von Schulden bei der Abwicklung des Kaufvertrages

Wenn ein Kaufvertrag über ein Haus oder eine Wohnung notariell abgeschlossen wird, muss der Notar dafür sorgen, dass der Käufer das Haus oder die Wohnung schuldenfrei erhält. Sofern noch Schulden bestehen, müssen diese Verbindlichkeiten bei der Abwicklung des Kaufvertrages abgelöst werden, so dass der Käufer die Immobilie schuldenfrei übernehmen kann. Dies wird wie folgt durchgeführt: Der Notar schreibt nach Abschluß des Kaufvertrages die im Grundbuch eingetragenen Banken an und bittet diese um Mitteilung, wie hoch die Schulden momentan tatsächlich sind. Man muss, wie gesagt, die tatsächliche Höhe der Schulden unterscheiden von der Höhe der Eintragung im Grundbuch. Die Banken teilen dann dem Notar mit, wie hoch die Schulden sind und der Käufer bezahlt den Kaufpreis in der Höhe der bestehenden Schulden an diese Banken, so dass die Schulden vollständig abgelöst werden. Dadurch wird das Haus oder die Wohnung schuldenfrei.

Beispiel: Herr Müller kauft ein Haus zum Preis in Höhe von 450.000,00 Euro. Im Grundbuch eingetragen ist eine Grundschuld der Sparkasse über 400.000,00 Euro. Der Notar schreibt die Sparkasse nach der Beurkundung des Kaufvertrages an und diese teilt mit, dass die Schulden noch bestehen in Höhe von 150.000,00 Euro. Der Käufer bezahlt dann den Kaufpreis für das Haus in Höhe von 150.000,00 Euro auf das Kreditkonto der Sparkasse und den Restkaufpreis in Höhe von 300.000,00 Euro an den Verkäufer auf dessen Konto.

Meine Mitarbeiter und ich stehen Ihnen für Rückfragen gern zur Verfügung.

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